Geschichte

Das Haus Elbeberge („Vila Schichtova“) wurde 1925 für den Industriellen Heinrich Schicht und seine Frau Martha im neobarocken Stil vom Architekten Paul Brockardt errichtet. Im Jahr 1945 wurde das Haus vom Staat enteignet und zwischenzeitlich als militärische und pädagogische Schule genutzt. 2021 wurde das Haus von Nachkommen der Familie Schicht im Rahmen einer Auktion ersteigert. Seit 2014 ist das Haus als Kulturdenkmal geschützt. Zu dem Anwesen gehört ein ca. 3,5 ha großer Park sowie ein Pförtnerhaus und eine Garage am unteren Teil des Grundstückes.

Die Villa Hönig („Vila Josefa Höniga“) wurde 1926 ebenfalls vom Architekten Paul Brockardt errichtet. Sie gehörte dem Industriellen Josef Hönig, Besitzer einer Gerberei und Erzeuger von Leder-Riemen. 1945 enteignet und als militärische und pädagogische Schule vom Staat genutzt wurde sie ebenfalls 2021 von Nachkommen der Familie Schicht im Rahmen einer Auktion ersteigert. Seit 2014 ist das Haus als Kulturdenkmal geschützt. Zu dem Anwesen gehört ein ca. 1,5 ha großer Park sowie ein Pförtnerhaus am unteren Teil des Grundstückes. Weiters ein in den 60er Jahren als Studentenheim errichteter Plattenbau.

Die Georg Schicht AG in Aussig, deren Präsident Heinrich Schicht war, zählte zu den größten Unternehmen der Österreischisch-Ungarischen Monarchie. Die Firma, die auf die Herstellung von Seifen („Schicht-Seife“) und Fetten („Ceres“) spezialisiert war, fusionierte 1928 mit anderen europäischen Familienunternehmen zum Unlilever-Konzern. Zu den bekanntesten Marken zählten neben der Schicht Seife auch „Kalodont“ (Zahnpasta), „Elida“ (Kosmetikprodukte). Die Österreischischen Firmen „Khuner“, „Apollo-Kerzen“ und „A. Sarg’s Sohn & Co.“ wurden von Schicht gekauft und in den Schicht-Konzern integriert.